Plan oder spontan

Plan oder spontan

… oder sollten wir für beides offen sein?

Bewertungen können dazu führen, dass Potenziale unberücksichtigt bleiben. Wir neigen zum Großteil dazu, etwas mehr Gewichtung zu schenken, sodass eine andere Richtung ausgeschlossen werden könnte. Wie gehst du damit um, wenn du nach spontanen oder geplanten Ereignissen gefragt wirst?

 

Wir können uns wieder viel von der Natur abschauen, wenn es um dieses Thema geht. Die Pflanzen- und Tierwelt zeigt uns auf, was tatsächlich geplant und was spontan ist. Wenn wir einen Vogel beim Nestbau beobachten, würde uns auffallen, dass es keinen Bauplan für diese neue Behausung gibt. Der Vogel tut es einfach instinktiv. Wie sehr hören wir auf unsere eigenen Instinkte, wenn wir etwas tun wollen?

 

Dabei können wir uns auch die beiden Menschentypen ansehen, die unterschiedlich „ticken“. Die eine/der eine braucht unbedingt das Ziel vor Augen, um darauf hinzusteuern und dadurch Zufriedenheit erlangen zu können. Eine andere Person bevorzugt es ohne fixem Ziel daraufloszumarschieren, den Weg dorthin zu genießen und vielleicht zwischendurch spontan auch mal etwas unabhängig vom Ziel zu erleben.

 

Ein wunderbares Beispiel, das ich bei einer Co-Working Session mit Dani und Eva (siehe Empfehlung zu Co-Working auf der „Über mich“-Seite) besprochen hatte, ist die Bergwanderung. Wenn diese beiden Typen einen Aufstieg auf einen Berg organisieren, gehört natürlich etliches im Vorfeld geplant, um die entsprechende Ausrüstung und die korrekten Koordinaten parat zu haben. Die Kondition der Bergleute sollte dem Schwierigkeitsgrad des Weges entsprechen, damit beide ihre Freude an diesem Erlebnis haben und körperlich mithalten können.

 

Wie sieht es jedoch aus, wenn jemand mit überwiegendem Ehrgeiz für die Erreichung des Gipfels weniger Eindrücke während der Wanderung mitnehmen möchte? Was spricht dagegen, zwischendurch eine Pause einzulegen, um einfach nur die Aussicht genießen zu können?

 

Wie passen diese Typen von Menschen zusammen? Dabei hilft uns wieder die Kommunikation, um beiden den Genuss des Erlebten zu gönnen. Denn jeder Plan ist relativ. Was bedeutet es für dich, Ziele zu setzen und diese erreichen zu wollen? Wie gehst du mit dir und den anderen um, wenn du etwas aus eigener Sicht weniger gut schaffst?

 

Muss ich das Ziel erreichen? Wie kann ich den Weg dorthin genießen – auch gemeinsam mit anderen durch eine geeignete Gesprächsbasis?

 

Am besten gleich anrufen oder eine Nachricht an mich senden, damit wir eine mögliche Richtung der Kommunikation und passende Wege zum Ziel besprechen.

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Petra Salmutter

Nach über 20 Jahren im Personalbereich internationaler Konzerne begleite ich nun Menschen dabei, im beruflichen und privaten Kontext besser zu verstehen und verstanden zu werden.

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